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Zurrmulden und Zurrösen

Zurrmulden, Zurrösen und Zurrbügel für Anhänger und Transporter

Ohne belastbare Zurrpunkte nützt der beste Zurrgurt nichts: Zurrmulden, Zurrösen und Zurrbügel verbinden die Sicherung mit dem Fahrzeug und müssen die Kräfte sicher aufnehmen. Unser Sortiment reicht von Zurrmulden für den Einbau und Aufbau mit 250 bis 1000 daN über Zurrbügel mit bis zu 2500 daN und Zurrringe zum Anschweißen bis zu passenden Gegenplatten – viele Ausführungen auch in Edelstahl.

Welcher Zurrpunkt für welches Fahrzeug?

Zurrmulden werden in den Boden eingelassen; der Ring klappt nach dem Gebrauch in die Mulde zurück, sodass die Ladefläche eben bleibt. Es gibt sie in Tellerform und halbrund, dreiteilig zum Einschrauben, als Doppelmulde und mit Druckfeder, die den Ring in Position hält und Klappern verhindert. Aufbau-Zurrmulden werden auf die Fläche geschraubt und eignen sich zum Nachrüsten.
Zurrbügel und Bügel mit Ring werden an Rahmen, Bordwand oder Seitenwand verschraubt – je nach Ausführung gerade, gekröpft oder mit Feder. Zurrringe mit Haltelaschen und Zurrmulden zum Anschweißen sind für Stahlrahmen gedacht. Für punktuelle Anschlagpunkte gibt es außerdem drehbare Anschlagpunkte und Ösenschrauben.

Für flexible Positionen auf Boden oder Wand sind Zurrschienen eine gute Ergänzung, für Hebe- und Anschlagaufgaben Ringschrauben und Ringmuttern.

Zugkraft und Montage: Darauf kommt es an

Die zulässige Zugkraft des Zurrpunkts (in daN) sollte mindestens der zulässigen Zugkraft (LC) des verwendeten Zurrgurts entsprechen – sonst wird der Zurrpunkt zum schwächsten Glied. Ebenso wichtig ist die Befestigung: Zurrmulden und Zurrbügel gehören in tragende Teile wie Rahmen oder Querträger. Gegenplatten verteilen die Kräfte unter dem Boden auf eine größere Fläche und verhindern, dass der Zurrpunkt ausreißt. Schweißarbeiten sollten nur von Fachpersonal ausgeführt werden. Beachten Sie die Angaben des Fahrzeug- bzw. Aufbauherstellers.

Häufige Fragen zu Zurrmulden und Zurrösen

Verzinkt oder Edelstahl?
Verzinkte Zurrpunkte sind für die meisten Anhänger und Transporter ausreichend. Edelstahl empfiehlt sich, wo Nässe, Streusalz oder Reinigungsmittel dauerhaft einwirken, zum Beispiel bei Pferde- und Bootsanhängern.

Brauche ich eine Gegenplatte?
Bei Zurrmulden im Holz- oder Siebdruckboden ja: Die Gegenplatte wird unter dem Boden montiert und sorgt dafür, dass die Zugkraft sicher aufgenommen wird. Achten Sie auf die zur Zurrmulde passende Größe.

Wie viele Zurrpunkte braucht ein Anhänger?
Das hängt von Ladefläche und Ladung ab. Wichtig ist, dass für jede Seite der Ladung Zurrpunkte in sinnvollem Abstand vorhanden sind, damit die Zurrgurte in einem günstigen Winkel gespannt werden können.